Phishing-Mail erkennenSo können Sie eine Phishing-Mail erkennen und richtig reagieren, damit Sie keinen Trojaner oder ähnliches riskieren. Bild: © weerapat1003 – Fotolia.com

Aktuell werden von Betrügern vorrangig Marken aus der Telekommunikations-Branche für Phishing-Mails genutzt. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie eine Rechnung oder eine andere E-Mail der Telekom, von 1&1 oder von Vodafone erhalten. Laut dem Phishing-Radar gibt es keinen Tag, der ohne einen neuen Betrugsversuch verstreicht. Deshalb sollten Sie sich als Verbraucher mehr oder weniger regelmäßig über aktuelle Betrugsfälle informieren. Besonders wenn Ihnen eine E-Mail nicht sicher erscheint sollten Sie auf Phishing-Radar die aktuellen Infos beachten.

Phishing-Mail: Was ist das?

Sie erhalten eine E-Mail die verdächtig wie eine offizielle Mail Ihrer Bank, Ihres Mobilfunkanbieters, etc. aussieht. Dann kann es sich um eine Phishing-Mail handeln. Diese werden von Trickbetrügern über E-Mail verbreitet um Ihre Daten zu erschleichen. Dabei wird oft Schadsoftware auf Ihrem Rechner installiert, der regelmäßig Ihre Daten an die Betrüger weiterleitet. Dadurch werden im schlimmsten Fall Ihre Bankinformationen oder ähnliche Zugangsdaten offengelegt und für kriminelle Zwecke benutzt.

Das ist meist der Fall, wenn Sie auf den Link in der E-Mail klicken. Seien Sie hier also vorsichtig.

Phishing-Mail erkennen

Auf den ersten Blick sehen die Phishing-Mails verdammt echt aus. Sehen Sie aber genauer hin, bevor Sie auf einen entsprechenden Link klicken. Zunächst sollten Sie die E-Mail-Adresse des Absenders überprüfen. So senden die Betrüger die E-Mail meist nicht über ein offizielles Konto. Dabei sollten Sie aufs kleinste Detail achten. Bei einer E-Mail von Vodafone sollte der Absender mit -@vodafone.de enden. Sollte das E-Mail-Ende leicht verändert sein und zum Beispiel auf @vodafo.ne oder ähnliches enden sollten Sie hellhörig werden. Sie können die angegebene E-Mail-Adresse auch zunächst googlen. Oft finden Sie dadurch bereits Berichte über Zuwiderhandlungen etc.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Vertragsdaten mit denen die in der E-Mail angegeben werden abzugleichen. So wird Ihre Kundennummer in der Regel nicht übereinstimmen, falls diese angegeben wird. So zum Beispiel bei den aktuell kursierenden Telekom-Rechnungen die per E-Mail verbreitet werden. Sollte hier ein Unterschied festzustellen sein, dann können Sie sichergehen, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt.

In einer Phishing-Mail werden Sie aus irgendeinem Grund dazu aufgefordert Ihre Daten zu ändern, sich einzuloggen oder eine ähnliche Aktion durchzuführen. Sollte eine E-Mail einen Link beinhalten sollten Sie nicht leichtfertig auf diesen klicken.

Außerdem weisen Phishing-Mails oftmals Rechtschreibfehler im Betreff auf. Ist das der Fall sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten.

Es gilt hier das Prinzip der Vorsicht: Bevor Sie den Anleitungen der erhaltenen E-Mail nachkommen, können Sie auch einen Mitarbeiter des potenziellen Absenders fragen. Auch kann es oftmals helfen auf die E-Mail zu antworten. Denn die Mails werden oftmals von nicht existente E-Mail-Adressen abgesendet. Dadurch wird eine entsprechende Antwort nicht durchgestellt werden. Außerdem würde ein tatsächlicher Vertragspartner auf Ihre E-Mail antworten.

Eventuell finden Sie eine Antwort auch im Phishing-Radar der Verbraucherzentrale Bayern. Dort werden aktuelle Betrugsfälle behandelt. Des weiteren erhalten Sie noch ausführlichere Informationen unter Verbraucherzentrale Bayern Phishing Mails kein Tag ohne Betrug.

Phishing-Mail angeklickt: Wie kann ich reagieren?

Sollten Sie eine entsprechende E-Mail erhalten, ist es wichtig zu vermeiden auf die integrierten Links zu klicken sowie die Anhänge der Mails zu öffnen. Wenn Sie dies dennoch tun, müssen Sie damit rechnen dass die Betrüger Ihre Daten und Sie entsprechende Schadsoftware auf Ihrem Rechner zu haben.

Wenn Sie eine Phishing-Mail öffnen und den sich darin befindenden Link angeklickt haben, sollten Sie zunächst schnell das Passwort zum Account verändern, für welchen per Phishing-Mail eine Anpassung angefragt worden ist. Danach müssen Sie überprüfen, ob Sie schädliche Software auf Ihrem Rechner befindet. Dazu lassen Sie den Rechner am besten zunächst von Ihrem Virenprogramm scannen. Dabei ist es wichtig die Anti-Viren-Software stets auf dem neuesten Stand zu halten. Außerdem gibt es andere Anti-Malware und Spyware Tools, die Ihnen hilft die Schadsoftware zu finden und zu entfernen.

Die nötigen Programme stellt Ihnen Microsoft oder auch Portale wie Chip.de zu Verfügung.

Wenn Sie die Mal- bzw. Spyware entfernt haben sollten Sie noch die wichtigsten Passwörter anpassen. In einem anderen Bericht beschreiben wir Ihnen, wie Sie sichere Passwörter für Ihre Zugänge erstellen können: Sicheres Passwort erstellen.

Phishing-Mail erkennen So können Sie eine Phishing-Mail erkennen und richtig reagieren, damit Sie keinen Trojaner oder ähnliches riskieren. Artikelbewertungen: 3 4.7 / 5 1 3

Kommentare

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *