Talking Tom AbofalleSie haben die App installiert und sind in die Talking Tom Abofalle getappt? Ein falscher Klick und das Inkasso-Unternehmen meldet sich.

Der Kater Tom und die Kätzin Angela schnurren, trinken Milch und klauen Ihr Geld. Die App ist ein Hit und erfreut sich vorrangig Beliebtheit bei Kindern und Katzenliebhabern. Doch Vorsicht: Man ist schnell in die Talking Angela bzw. Talking Tom Abofalle getappt. Internetpiraten nutzen diese Plattform um Nutzer in ein Abo zu verstricken.

Vermutungen gehen sogar über diese Theorie hinaus und unterstellen den Machern, das Pädophile sich hinter der Katze verstecken und die Kinder über die Kamera ausspionieren.

Pädophile hinter der App?

Das Gerücht, dass sich hinter den Apps pädophile Machenschaften verstecken, geht schon seit einem Jahr um. So sollen die Kids ausgehorcht und über die Handycam beobachtet werden. Beweise gibt es dafür nicht. Die Macher berufen sich darauf, dass die Millionen Nutzer gar nicht abgedeckt werden können. So viele Pädophile könne man nie für ein derartiges Projekt gewinnen.

Die Antworten, die durch Talking Angela und Talking Tom gegeben werden sind dennoch derart intelligent, dass man als Nutzer kaum glauben kann sie wären automatisch generiert. Das jedoch beteuert Outfit7.

Bedenklich ist jedoch, dass die App Zugriff auf die Handykamera hat. Angeblich um auf Gesten der Katze zu reagieren. Das fordern zwar viele andere Apps auch und trotzdem sollte man hier generell vorsichtig sein. Hier geht es vor die Kinder zu schützen, statt ein Risiko einzugehen.

Aber auch jetzt ist Talking Tom wieder in Verruf geraten.

Talking Tom Abofalle

Nur ein Tippen in der App genügt zum Abo-Abschluss. Das ist zwar nicht außergewöhnlich für eine App. So wird mittlerweile viel Werbung innerhalb von Apps geschalten, die oftmals in fiese Abofallen führen. Doch da es sich bei Talking Tom um eine App handelt die vielmals von Kleinkindern genutzt wird, ist hier verstärkt Vorsicht geboten. Aber für Erwachsene ist es nur ein kleiner Klick der zu Kosten und einer hohen Handyrechnung führt. So haben Sie schnell ein Abo für Spiele, Klingeltöne oder Musik. Diese können teils wöchentlich berechnet werden, sodass Sie bis zur nächsten Abrechnung der Handykosten vermutlich schon viel Geld bezahlt haben.

Sollten Sie im Zuge dessen eine SMS über ein Abo erhalten, ist dieses nicht zu ignorieren. Wenn Sie eine dieser erhalten sollten Sie sofort reagieren und das Abo kündigen bzw. diesem widersprechen. Sie können aber auch andere Spam-SMS erreichen. So waren kürzlich Kurznachrichten im Umlauf, die ein DHL-Paket ankündigten. Links in entsprechenden Nachrichten sollten Sie nicht anklicken. Auch hier kann es zum Abo kommen.

In die Talking Angelika bzw. Talking Tom Abofalle getappt: Was tun?

Wenn Sie ein Handyabo über diese Apps abgeschlossen haben, können Sie diese oftmals relativ einfach wieder kündigen. Eine Anleitung hierzu haben wir Ihnen unter Handy-Abo kündigen bereitgestellt.

Des weiteren sollten Sie sich für die Zukunft gegen solche Abos schützen und Ihren Handyvertrag gegenüber Drittanbieter sperren lassen. Mehr dazu gibt´s unter Drittanbietersperre um Abofallen vorzubeugen.

Sollten Sie eine SMS von einem bestimmten Anbieter erhalten haben, kann es sein, dass wir bereits eine Erläuterung zur Kündigung genau dieses Abos bereits erstellt haben. Alle Themen werden unter dem Reiter Handy Abo kündigen zusammengefasst.

Bild: © Comugnero Silvana – Fotolia.com

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