B2B-AbzockeB2B-Abzocke: Im Internet mehren sich die Vorwürfe gegenüber Anbietern laut die mit B2B-Angeboten locken, wohinter sich Kostenfallen und Abofallen verbergen.

Oftmals werden über Social Media Werbeanzeigen Kunden angelockt und in Verträge gezwungen, die sie gar nicht wollten. Dort wird günstige Konkursware oder ähnliche Sonderangebote dargeboten.

Diese richten sich angeblich an Gewerbebetriebe, jedoch ist aufgrund der Handhabe davon auszugehen, dass gezielt normale Verbraucher angesprochen und durch das umgehen der Button-Lösung in Abos gelockt werden sollen.

So werden Sie Opfer der B2B-Abzocke

Wenn Sie auf die Webseite eines entsprechenden Anbieters gehen und dort Daten abrufen oder Produkte bestellen, kann es sein dass Sie mit der Angabe Ihrer Adresse und Zahlungsmodalitäten ein Abo eingehen, dass Sie dann oftmals über 200 € im Jahr kosten kann und eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten hat. So kann eine Palette Cola oder ein Kochrezept schnell kostspielig werden, wenn die gewünschten Angebote nach Anmeldung überhaupt noch verfügbar sind. Meist sind diese gar nicht mehr auffindbar. Die Kosten sind bei der Anmeldung oft im Kleingedruckten bzw. am unteren Ende oder irgendwo auf der Seite versteckt.

Sie melden sich also an, in dem Glauben eine kostenfreie Mitgliedschaft einzugehen, erhalten dann aber bald eine Rechnung über die ersten Monatsbeiträge.

Viele Konsumenten wollen kurz nach Vertragsabschluss von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Die Anbieter berufen sich dann häufig darauf, dass Sie ja lediglich an Gewerbe verkaufen würden und die Verbraucher entsprechend nicht vom Verbraucherrecht Gebrauch machen können.

B2B-Abzocke: Relevante Anbieter

B2B Technologies Chemnitz GmbH, früher Melango.de GmbH oder auch JW Handelssysteme GmbH, B2B Web Consulting GmbH, Premium Media Service Ltd., Online Content GmbH, Webtains GmbH, Content Services Ltd., Content4u GmbH, LASSNUS LIMITED und die Vendis GmbH sind nur einige der Firmen die mit derartigen Machenschaften Geld mit der Gutgläubigkeit der Internetnutzer machen. Die relevanten Webseiten sind:

profi-Kochrezepte.de

nur-fuer-gewerbekunden.de

b2b-einkaufen.de

grosshandel-angebote.de

Usw…..

Wie kann ich auf die B2B-Abzocke reagieren?

Wenn Sie auf ein derartiges Angebot hereingefallen sind, sollten Sie reagieren. Sobald Sie Post oder eine E-Mail vom Anbieter erhalten, können Sie ein Schreiben absetzen, in welchem Sie erklären, dass Ihres Wissens kein Vertrag zustande gekommen ist. In diesem können Sie auch einen schriftlichen Nachweis für den Vertrag und den Termin des Vertragsbeginns beantragen.

In diesem Zuge können Sie zudem versuchen von Ihrem Widerrufsrecht als Verbraucher Gebrauch zu machen. Hier werden die Anbieter mit dem Argument reagieren, dass die Angebote nur an Gewerbebetriebe gerichtet sind.

Wenn Sie die Rechnungen nicht bezahlen werden Sie Mahnungen erhalten. Solange es sich hierbei nicht um eine gerichtliche Mahnung handelt, müssen Sie nicht unbedingt auf diese reagieren und können auf eine Zahlung verzichten. Sobald Sie jedoch eine gerichtliche Mahnung erhalten müssen Sie sofort mit einem Widerspruch gegen den Vertrag reagieren, da Sie hier eine gewisse Frist einhalten müssen.

Bei Bedarf können Sie hier auch den Kontakt zum Anwalt suchen.

Bild: © Marco2811 – Fotolia.com

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