Kündigungsfrist berechnenSie wollen am liebsten morgen raus aus Ihrem Vertrag? Das ist oft nicht möglich. Hier erfahren Sie, wie Sie den Stichtag für die Kündigungsfrist berechnen.

Die Kündigungsfrist ist die Vorlaufzeit, die Sie einhalten müssen, wenn Sie Ihren Vertrag ordentlich kündigen möchten. In der Praxis unterlaufen aber leicht Fehler, wenn Sie die Kündigungsfrist berechnen. Das ist ärgerlich und kann Sie viel Geld kosten. Deshalb behandeln wir hier die Berechnung der Kündigungsfrist nochmal umfassend.

 

Kündigung zum nächstmöglichen Termin statt Rechnen

Bevor wir auf die Berechnung der Kündigungsfrist eingehen wollen wir Ihnen eine Variante nahelegen, die Ihnen die Berechnung eventuell erspart. So müssen Sie das genaue Vertragsende nicht unbedingt nennen. Sie können die Kündigung auch zum nächstmöglichen Termin aussprechen. Dadurch wird Ihre ordentliche Kündigung frühestmöglich wirksam.

Dazu stellen wir Ihnen ca. 20.000 Kündigungsformulare zur Verfügung. Diese finden Sie in unserer Kündigungsdatenbank.

 

 

Stichtag für Kündigungsfrist berechnen: So gehen Sie Schritt für Schritt vor

 

1. Sehen Sie nach wie lange Ihr Vertrag mindestens läuft:

Es gibt unterschiedliche Mindestlaufzeiten von Verträgen. Die Mindestlaufzeit spiegelt den Zeitraum wieder, in welchem Sie nicht ordentlich kündigen können. Dieser Zeitraum kann ganz unterschiedlich festgelegt werden. Sie finden die Mindestlaufzeit in Ihrem Vertrag. Bei Handyverträgen beträgt diese Laufzeit meist 24 Monate.

Bei anderen Verträgen wie Zeitschriften-Abo´s sind es meist 12 Monate.

Es gibt aber auch Verträge mit 3-monatiger oder monatlicher Mindestlaufzeit bzw. ganz ohne Mindestlaufzeit. Wenn Sie die Mindestlaufzeit im Vertrag gefunden haben, können Sie das mögliche Enddatum Ihres Vertrags errechnen.

 

2. Enddatum des Vertrags berechnen:

Enddatum des Vertrags berechnen: Wenn Sie zum Beispiel am 01.04.2016 einen Handyvertrag bei Vodafone abgeschlossen haben, können Sie diesen frühestens zum 31.03.2018 ordentlich kündigen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie die Kündigung nicht vorher verschicken müssen. Denn zur Mindestlaufzeit ist immer noch die Kündigungsfrist hinzuzuziehen.

 

3. Stichtag für Kündigungsfrist berechnen:

Die Kündigungsfrist ist eigentlich vorgegeben. Berechnen müssen Sie jedoch den Termin zu welchem Ihr Kündigungsschreiben bei Ihrem Vertragspartner eingehen muss, damit die Kündigung zum Ende der Mindestlaufzeit wirksam wird. Wenn die Kündigung nicht eingeht bevor die Kündigungsfrist vorbei ist, dann verlängert sich der Vertrag meist automatisch.

Die Kündigungsfrist für die meisten Verträge beträgt zwischen 1 Woche und 3 Monaten. Dies bedeutet, Sie müssen vor dieser Frist die Kündigung beim Vertragspartner zugestellt haben. Bei Mietverträgen und Arbeitsverträgen gibt es hier Sonderregelungen. Die Infos dazu finden Sie hier:

Kündigungsfrist Arbeitsvertrag

Wohnung kündigen

Beispiel Stichtag der Kündigungsfrist berechnen: Bleiben wir beim Vodafone Handyvertrag mit einer Laufzeit von 24 und einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Sie haben den Vertrag am 01.04.2016 abgeschlossen. Dann müssen Sie Ihr Kündigungsschreiben bis spätestens zum 31.12.2017 einreichen, damit Ihr Vertrag zum 31.03.2018 gekündigt wird.

 

Keine Kündigung mehr verpassen!

Wenn Sie sich diese Aufgabe abnehmen lassen wollen, können Sie auch die Kündigungserinnerung von Aboalarm nutzen. Hier können Sie ganz einfach den Vertrag hinterlegen und werden vor Ablauf der Frist an eine mögliche Kündigung erinnert.

 

 

 

Stichtag für Kündigungsfrist berechnen Sie wollen am liebsten morgen raus aus Ihrem Vertrag? Das ist oft nicht möglich. Hier erfahren Sie, wie Sie den Stichtag für die Kündigungsfrist berechnen. Artikelbewertungen: 3 5.0 / 5 1 3

Kommentare

  1. Nicky

    Guten Morgen,
    mein Sohn ist seit 16.7.14 in der Musikschule. Kündigungsfrist ist 4 Wochen zum Halbjahr. Die Kündigung wurde am 19.1.18 bestätigt, wurde aber wegen Verspätung erst zum Jahresende wirksam. Das stimmt meiner Meinung nach aber nicht, oder?
    Viele Grüße und vielen Dank, Nicky

  2. Martin Weibert

    Herr Klossek, Ihre Frage ist leicht zu beantworten: Sollte es sich bei dem Leiter des Gospelchores um den verprellten Ehemann in spe Ihrer Tochter gehandelt haben, müssen Sie zahlen. Sonst nicht.

  3. Klossek

    Wir hatten einen Vertrag mit einem Gospelchor aber weder unterschrieben noch irgendwelche Unterlagen eingesehen. Nun hat meine Tochter denn Vertrag gekündigt weil Sie nicht mehr heiratet. Der Chef des Gospelchores will nun das volle Honorar von uns haben. Würde mir aber entgegen kommen und auf seins verzichten. Ursprünglich sollte es ca. 840 Euro kosten. Eine Std. in der Kirche. Muss ich das nun bezahlen??

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.