Rufnummernmitnahme PrepaidPortierung einer Prepaid-Telefonnummer: Besonderheiten bei der Rufnummernmitnahme von Prepaid-Verträgen.

Generell gilt, dass Sie Ihre Mobilfunknummer immer mit zu einem neuen Anbieter nehmen können, wenn dieser die Portierung ermöglicht. Ihr alter Anbieter muss die Rufnummernmitnahme also durchführen, wenn Sie sich an ein paar wichtige Regeln halten. Die Portierung ist in §46 Telekommunikationsgesetz geregelt.

Rufnummernmitnahme Prepaid: Besonderheiten

Eigentlich bieten alle großen Anbieter die Option der Portierung an. Entsprechend einfach ist es die Mobilfunknummer von einer Prepaid-Karte in einen normalen Vertrag mitzunehmen. Probleme kann es geben, wenn dies umgekehrt, also von normalem Vertrag zu Prepaid-Vertrag, geschehen soll. Hier sollten Sie zunächst prüfen ob Ihr neuer Anbieter Ihnen das Mitbringen der alten Nummer ermöglichen kann. Einige Discounter haben diese Option noch nicht aufgenommen.

Beachten Sie, dass Ihr Mobiltelefon einen SIM-Lock haben kann. Beim Wechsel zu einem neuen Anbieter können hier Kosten entstehen, um das Endgerät für die Nutzung mit einer anderen SIM-Karte freizuschalten. Das kann Sie ca. 100,00 € kosten. Wenn Sie bei Vertragsunterschrift ein subventioniertes Mobiltelefon erhalten haben, ist die kostenfreie Freischaltung erst nach einer gewissen Frist möglich. Diese sollten Sie überprüfen, bevor Sie den neuen Vertrag eingehen.

Achten Sie zudem darauf, dass die Rufnummernmitnahme auch bei Prepaid-Verträgen in der Regel nur bis zu einem Monat nach Vertragsende möglich ist. Besser wäre es jedoch die Portierung zeitig zu beantragen, da die Portierung selbst auch bis zu 4 Wochen in Anspruch nehmen kann.

Wenn Sie dies überprüft haben und die Rufnummernmitnahme generell möglich ist, können Sie wie folgt vorgehen.

Rufnummernmitnahme Prepaid zu neuem Anbieter

Wenn Sie von der Prepaid-Karte portieren wollen müssen Sie sicherstellen, dass genügend Guthaben auf dieser zu finden ist. In der Regel werden Ihnen zwischen 25,00€ und 30,00€ berechnet. Diese müssen Sie zum Stichtag aufgeladen haben. Wenn Sie den alten Vertrag weiterlaufen lassen wollen, erhalten Sie eine neue Telefonnummer für den Prepaid-Vertrag.

Außerdem müssen Sie bei gleichzeitiger Kündigung des Prepaid-Vertrags eine Verzichtserklärung an den Prepaid-Anbieter senden. Dadurch erklären Sie auf mögliches Restguthaben zu verzichten. Sie sollten also wenn möglich relativ genau berechnen wie viel Guthaben am Stichtag auf Ihrem Konto vorhanden ist. Ein Musterschreiben erhalten Sie in unserem Beitrag Verzichtserklärung zur Rufnummernmitnahme. Ein passendes Kündigungsschreiben finden Sie unter Kündigungsschreiben Handyvertrag.

Die Rufnummernmitnahme müssen Sie bei Ihrem neuen Anbieter beantragen. Am besten beantragen Sie die Portierung direkt bei der Vertragsunterschrift.

Rufnummernmitnahme Prepaid: Vom alten Anbieter zu Prepaid

Wenn Sie Ihre Nummer aus einem Laufzeit-Vertrag zu einem Prepaid-Vertrag portieren wollen müssen Sie dies lediglich beim neuen Vertragspartner beantragen. Wie oben bereits erwähnt ermöglichen dies nahezu alle Anbieter. Entsprechend sollten Sie sich vor Vertragsunterschrift darüber informieren, ob dies beim Prepaid-Anbieter möglich ist. Auch hier werden entsprechende Gebühren aufgerufen. Eine Verzichtserklärung ist hier aber nur nötig, wenn Sie aus einem anderen Prepaid-Vertrag in einen Prepaid-Vertrag wechseln möchten.

Auftrag Rufnummernmitnahme Prepaid

Ein Musterschreiben zum Download finden Sie im Beitrag Portierungsauftrag Formular.

Bild: © NorGal – Fotolia.com

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