web.de abofalleAbzocke? Die Web.de Abofalle wird immer wieder vielfach im Netz thematisiert. Web.de ködert Kunden in kostenpflichtige Pakete, ohne dass die Nutzer es merken.

Sie sind zuletzt glückliches Mitglied im Web.de Club geworden, ohne dies zu bemerken? Dann sind Sie in die Web.de Abofalle getappt. Nicht selten versteckt der E-Mail Dienst kostenpflichtige Abos hinter Grafiken und Buttons. Viele Nutzer bemerken den unabsichtlichen Abschluss eines Abos bei Web.de erst durch die Post eines von Web.de beauftragen Inkassobüros.
Doch auch wenn Sie Inkassobriefe oder gar Post des Hausanwalts bekommen, gibt es Möglichkeiten den Vertrag aufzukündigen.

 

Web.de Abofalle: So kommen Sie wieder raus!

Sie haben Geburtstag oder werden aus einem anderen Grund eingeladen den Web.de Club kostenfrei zu testen? Dann seien Sie vorsichtig, denn nach Ablauf der Testperiode wird der Account kostenpflichtig und ziemlich kostspielig. Dementsprechend sollten Sie nicht vergessen dieses Abo rechtzeitig aufzulösen.

Oftmals erhalten Sie erst ca. drei Monate nach Abschluss eine Rechnung für die empfangenen Leistungen. Deshalb steht der Verbraucherschutz auch bereits seit einigen Jahren mit der 1&1 Mail & Media GmbH, dem Mutterkonzern von Web.de, im Streit. Die Verbraucherzentralen kritisieren das Tarnen von Abos.

In der Regel erhalten Sie zunächst eine Rechnung über 15 Euro von Web.de. Das betrifft die Kosten für die ersten 3 Monate eines Jahresabos. Demnach kommen noch weitere Kosten auf Sie zu bis Sie den Vertrag wieder ordentlich kündigen können.

Wenn Sie nicht bezahlen erhalten Sie zunächst eine Mahnung und dann Schreiben von einem Inkasso-Unternehmen und einer Anwaltskanzlei. So können Sie reagieren, wenn Sie bereits eine Mahnung erhalten haben:

 

Wählen Sie zunächst den direkten Kontakt:

  • Zuallererst sollten Sie die Forderungen nicht bezahlen.
  • Kündigen Sie die Verträge in Ihrem Webportal, nutzen Sie dann die Web.de-Club-Hotline um sich die Löschung und eine Rückerstattung  schriftlich bestätigen zu lassen.

 

Sollte Web.de auf dem Abonnement beharren:

  • Fechten Sie die Forderungen bei Web.de an. Nutzen Sie hierfür die von der Verbraucherzentrale erstellten Musterschreiben. Diese gibt es in zwei Ausführungen:
    Für den vermeintlichen Vertragsabschluss durch Minderjährige und durch Volljährige.
  • Senden Sie die Musterbriefe an Web.de per Einschreiben
  • Die Briefe der Inkasso BID genauso wie der Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler können Sie ignorieren.
  • Dem gerichtlichen Mahnbescheid, welcher Ihnen in einem gelben Umschlag zugesandt wird, muss innerhalb von 14 Tagen per Einschreiben widersprochen werden.

Tipp: Sollten Ihnen die Drohung einer Klage Kopfzerbrechen bereiten ist es sicherlich sinnvoll einen persönlichen Termin bei der Verbraucherzentrale zu vereinbaren. Dafür werden Ihnen ca. 5-20€ berechnet. In jedem Fall empfehlen wir die Forderungen nicht einfach auszusitzen, sondern aktiv dagegen vorzugehen.

 

Insofern Sie weitere bewusst abgeschlossene Dienstleistungen bei Web.de haben, die Sie nach der Abofalle ordentlich kündigen wollen, dann nutzen Sie unser online Formular:

Jetzt beim Web.de Club kündigen!

 

Web.de Abofalle: Adresse und Kontakt von Web.de

WEB.DE Kundenservice
Brauerstraße 48
76135 Karlsruhe

Web.de Club Hotline:01805-2455464
Web.de Club kündigen FAX:
 01805052541
Web.de E-Mail: info@web.de
Webseite: www.web.de

Web.de Abofalle: So kommen Sie wieder raus! Abzocke? Web.de ködert Kunden in kostenpflichtige Pakete, ohne dass die Nutzer es merken. Erfahren Sie, wie Sie sich gehen das Web.de Abo wehren können. Artikelbewertungen: 33 3.3 / 5 1 33

Kommentare

  1. jürgen

    Heute wurde mein konto gesperrt muss ich wohl auch das schreiben los schicken habe aber keine Rechnungs Nr oder Kunden Nr was Trage ich da ein

  2. Franziska Stahl-Ben Mansour

    Hi alle da draussen ,
    danke erstmal für eure ganzen Infos.
    Habe gerade ein Schreiben in der Post vom BID gehabt. Bin aus allen Wolken gefallen …. ich habe vor Jahren mal eine Mailadresse bei Web.de eröffnet, im Teenie-alter. Diese benutze ich nur schon ewig nicht mehr.
    Nun angeblich eine Web-Club-Mitgliedschaft? Was ist denn da los?
    Kann mich in keinsterweise an einen Abschluss erinnern.
    Werde dann wohl auch mal das tolle Schreiben der Verbraucherzentrale aufsetzen und morgen mal bei Web.de anrufen.
    Super,man hat ja sonst nix zu tun.
    Frage an Euch, muss ich auch dem InkassoBüro was schreiben?

  3. Sebastian

    Frechheit, bereits der 3. Fall im nahen Bekanntenkreis in 4 Monaten. Schreiben aufgesetzt und per Einschreiben Rückschein versendet. Alle drei Verfahren wurden in kürze “aus Kulanz” eingestellt. Sehr dubios, kann nur allen von web.de abraten.
    Vielen Dank an alle Vorredner!

  4. Janina

    Hallo zusammen,

    bei mir kam heute die erste Rechnung – glücklicherweise noch keine Mahnung – heute geht dann direkt der Brief per Einschreiben raus.

    @Anna-Lena, hast Du schon Rückmeldung bekommen?
    Bin gespannt wie lange es dauert…

    Liebe Grüße
    Janina

  5. Ben

    Bin auch in die wirklich dreiste Abo-Falle von Web.de getappt. Beim Login reflexartig auf den grünen Button geklickt weil, ich weiter in mein Postfach wollte. Und danach festgestellt das man mir mit einem einem unbewussten Klick “einen” Vertrag angehängt hat. Habe die Premium-Mitgliedschaft sofort gekündigt (Probe-Monat), und dies auch bestätigt bekommen. Einen Monat später bekomme ich plötzlich Rechnungen und Mahnungen für 100GB Online-Speicher fast 30€.

    Wie kackendreist kann man sein einen Button in den Login-Prozess zu packen mit dem man bei nur einem einzigen Klick scheinbar mehrere Verträge abschließt. Und sie wissen ganz genau das die Leute versehentlich auf den Button drücken weil sie ihn für einen “Weiter” Button ins Postfach halten. Selbst wenn man glaubt, man wäre aus der Sache raus mit der Kündigung von Web.de Premium dann halten sie sich noch die Hintertür die Speicher-Rechnung auf. Denen sollte man dringend das Handwerk legen.

    Mal schauen was da jetzt noch kommt bisher sind die Rechnung an meinen Fake-Namen mit dem ich mich bei Web.de angemeldet habe adressiert. Meine reale Adresse können sie nicht über meine IP herausfinden, weil ich nicht der Anschluss-Inhaber bin. Sollte mich also irgendwann Post von Web.de, Inkasso oder Anwälten erreichen die wirklich direkt an mich geht muss man wohl davon ausgehen das Web.de in meinem Mail-Fach herumstöber, was ein Skandal wäre, wenn web.de in den Mail-Fächern ihrer Kunden herumschnüffeln sollte.

  6. Anna-Lena

    Hallo ihr lieben,

    mir ist exakt das gleiche passiert wie euch. Glücklicherweise ist mir durch reinen Zufall aufgefallen, dass im Betreff ‘Mahnung’ stand, sonst hätte ich, wie bei allen anderen Mails von web.de, diese auch umgehend gelöscht.
    Besonders witzig finde ich ja, dass web.de mir in ein paar Mails anbietet mich vor SPAM zu schützen, dabei sind sie es doch selbst die mich täglich zuspamen.
    Nungut, ich habe also auch den verlinkten Musterbrief genutzt und werde ihn gleich morgen früh per Einschreiben nach Karlsruhe senden.
    Ich hoffe wirklich, dass ich mein free-mail Konto behalten kann, denn diese Mailadresse hat nun jeder, es wäre lästig diese neu zu verteilen.

    Bin gespannt was passiert, denn zwischen der Mahnung und meinem Einwurfschreiben liegen 8 Tage.

    Vielen Dank auf alle Fälle für die wirklich ausführliche Information! Ihr seid wirklich Helden des Internets!
    Liebe Grüße

  7. René

    Meiner Freundin ist das auch passiert. Sie hat Panik bekommen und wollte bezahlen. Ich habe sie davon abgehalten, da ich auf verbraucherschutz.de und auf anderen Seiten gesehen habe, dass sie nicht die einzige Leidtragende ist. Wir konnten den Vertrag aus “Kulanzgründen” stornieren und die Betreibungsandrohung stoppen.
    Sie hat web.de eine Mail mit dem Musterbrief als Anhang geschickt (http://www.verbraucherzentrale.nrw/mediabig/218141A.pdf). Bis jetzt ist da keine Reaktion gekommen. Hat womöglich auch damit zu tun, dass wir direkt auch noch dort angerufen (07219609997) haben und die gute, teilweise sehr freche und forsche Frau (sie würde wohl auch das Selbe über uns sagen) gar nicht ausreden lassen haben. Sie hat von Button-Gesetzt gesprochen und dass sie vom Fach sei, da sie ihre Ausbildung bei einer Kanzlei gemacht hätte bla bla. Einfach darauf beharren, dass man den Vertrag aufgelöst haben möchte und wenn und aber, ansonsten keine Probleme damit hätte rechtliche Schritte einzuleiten. Vielleicht zuerst mit anderen Argumenten versuchen (siehe Brief). Die gute Frau Maler hatte nach 3min keine Lust mehr auf uns, weshalb es dann schnell ging und man uns dann aus Kulanz (sehr zuvorkommend von der Mafiaorganisation web.de. In anderen Ländern hätte man bereits eine Massenklage eingereicht) aus dem Vertrag entlassen hat.
    Ich rate allen nur, dass ihr euch wehrt und definitiv gar nie einen müden Cent der Firma überweist. Mein Rat: Löscht all eure web.de und gmx-Konten!
    Danke an die Webgemeinde, welche uns davon abgehalten haben, denen Geld zu überweisen!

  8. Michael

    Hallo,
    bin auch in diese Falle getappt. Musterbrief abgeschickt, und jetzt ist auch der Zugriff auf das Free-Mail Konto gesperrt….Von mir UND meiner Frau (verm. IP-Adresse) Macht mich etwas sauer da aktuell in Job-Bewerbungen und warte da auf Rückmeldungen. Gibt es eine Möglichkeit die Free-Mail Sperre zu umgehen, WEB-de zu veranlassen die wieder zugänglich zu machen ?

  9. Stefan

    Hallo zusammen,
    selbiges bei mir… Ich hatte auf einmal eine Premium Mitgliedschaft und 100 GB Cloud Speicher.
    Mitbekommen habe ich das erst als mein WEB.DE Account gesperrt wurde.

    Mein Vorgehen:
    – Den Musterbrief oben http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/mediabig/218141A.pdf runtergeladen und an angepasst (Kundennummer und Rechnungsnummern ergänzen)
    – Per Einschreiben an WEB.DE Kundenservice,Brauerstraße 48,76135 Karlsruhe geschickt

    In der Zwischenzeit habe ich eine weitere Mahnung per Post von WEB.DE und ein Inkasso Schreiben der BID erhalten – Beides ignoriert.

    Knapp eine Woche nachdem ich das Einschreiben verschickt hatte habe ich folgende Antwort von WEB.DE erhalten.

    “[…] Wir möchten, dass Sie zufrieden sind und haben daher im Rahmen der Kulanz Ihren WEB.DE Club-Vertrag zum Folgetag beendet. Die offenen Forderungen zur Kundennummer xxxxxxxxx haben wir storniert und das Inkassoverfahren zu unseren Lasten einstellen lassen. […]”

    Lass Euch von den Mahnungen und Inkassoschreiben nicht beeindrucken und legt Widerspruch ein!

    Viel Erfolg!

  10. Patrick

    Hallo,

    mich hat es auch erwischt. Mit folgender Vorgehensweise hat sich das Problem für mich erledigt:

    – Den Musterbrief oben http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/mediabig/218141A.pdf runtergeladen und an mich angepasst
    – Per Einschreiben an WEB.DE Kundenservice,Brauerstraße 48,76135 Karlsruhe geschickt
    – NICHT empfohlen: Als nach 5 Tagen keine Reaktion kam, habe ich zuerst die freie Hotline 0900 1 93 23 30 angerufen. Der Mitarbeiter hat mich an die Hotline für Bezahlkunden +49 721 960 99 97 weitergeleitet. Als ich ihm (rabiat) gesagt habe, dass ich kein Bezahlkunde bin, hat er mich abgewürgt. Ergebnis: Nichts, ausser dass ich 3,99eur gezahlt habe
    – Hotline für Bezahlkunden angerufen. Dort war das Schreiben eingegangen.
    – Die Mitarbeiterin dort hat mir erst wortreich erklärt, dass der dort beschriebene Sachverhalt gar nicht auf web.de zutreffen würde. Das betreffe ja nur schwarze Schafe (soso…). Mir wurde angeblich eine Bestätigungsmail geschickt. Das kann sogar sein, wie jeder andere löscht man solchen Spam von web.de aber sofort.
    – Dann hat die Mitarbeiterin aber ohne Umschweife oder Nachbohren erklärt, dass die Forderungen “aus Kulanz” fallengelassen werden. Die Mitgliedschaft wurde gekündigt.

    Fazit:
    Man hofft bei web.de ganz klar auf die Bequemlichkeit bei der Bedienung und die Reflexe beim Umgang mit Spam eines jeden Internetnutzers. Nur durch Zufall habe ich die Forderung nicht gleich gelöscht.
    Mit einer halbwegs rechtssicheren Reaktion knickt web.de aber sofort ein.

  11. Beate Rueeg

    Hallo zusammen, ich bin auch unwillentlich und unwissentlich (bis die Mahnung kam : ) WEB.de Clubmitglied geworden und konnte den Fall innerhalb von 1,5 Tagen wie im folgenden beschrieben lösen. Auch dank Euer aller Einträge und Hilfestellungen.

    Meine Vorgehensweise:
    In dem Moment, wo ich realisierte, dass die Mahnungsemails, die ich bekam tatsächlich von WEB.de kamen und keine vorgetäuschten waren, habe ich umgehend die Verträge im Kundencenter gelöscht. Nach dem Löschen bekam ich umgehend zwei Kündigungsbestätigungen in mein E-mail account (TEXTE 1 und 2 unten). Dann habe ich auf die Mahnung einen langen Brief (TEXT 3) als pdf an kundencenter@web.de geschickt, mit Empfangsbestätigung. Am Folgetag habe ich unter 0721/960 9997 (Rechnungszentrum) bei WEB.de angerufen und auf sofortige Klärung bestanden. Der Mitarbeiter teilte mir mit, dass die Forderungen durch die Löschung meiner Verträge bereits erloschen seien. Ich forderte den Mitarbeiter um schriftliche Bestätigung dieser Zusage auf und erhielt darauf hin drei Mails. Zwei waren sogenannte Gutschriften, an die jeweils ein Rechnungsstornodokument angehängt war (TEXT 4). Die dritte Mail war die Bestätigung meines Anrufs mit Bestätigung der Kündigung und Storno der offenen Forderungen (TEXT 5). Damit war der Spuk vorbei. Immerhin hat er mich 1,5 Tage in Trab gehalten. Ich hoffe ich konnte helfen.

    Text 1: WEB.DEWEB.DE Online-Speicher 100 (100 GB)
    Ihre Kündigung
    Sehr geehrte Frau NAME,
    Sie haben uns gebeten, Ihren WEB.DE Online-Speicher 100 (100 GB) Vertrag zu kündigen. Wir bedauern Ihre Entscheidung. Doch selbstverständlich bestätigen wir Ihnen heute vertragsgemäß den 19.01.2016 21:50:05 als Endtermin Ihres Abonnements.
    Hilfe bei Fragen zu Ihrem Vertrag finden Sie im WEB.DE Kundencenter.
    Ihr WEB.DE Team

    Text 2: WEB.DE Club
    Ihre Kündigung
    Sehr geehrte Frau NAME,
    hiermit bestätigen wir Ihnen, dass am 19.01.2016 21:47:35 Ihre WEB.DE Club-Mitgliedschaft vertragsgemäß endet. […].

    Text 3:

    WEB.DE Kundenservice
    Brauerstraße 48
    76135 Karlsruhe
    kundencenter@web.de 19.1.2016

    Ihre unberechtigte Forderung

    E-MAIL ADRESSE
    Kunden-Nummer: TEXT
    Rechnungs-Nummern: NUMMER, NUMMER, NUMMER

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Ihrer E-mail vom 19.1.2016, die eine Zahlungserinnerung für WEB.DE Services einschließlich Mahngebühren darstellt, wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass ich eine WEB.DE Club-Mitgliedschaft und auch einen WEB.DE Online-Speicher 100 (100 GB) Vertrag abgeschlossen haben soll. Zuvor waren mir darüber noch nie Rechnungen oder sonstiges zugeschickt worden. Ich habe keine Verträge mit Ihnen. Nur eine kostenlose E-mail adresse.

    Mittlerweile machen Sie einen Betrag in Höhe von XX,XX EUR (siehe unten) gegen mich geltend und behaupten, dass ich die oben genannte Mitgliedschaft und den Vertrag für Internetdienstleistungen eingegangen sein soll.

    #Hier habe ich einen Screenshot mit den offenen Forderungen im Überblick eingefügt#

    Verträge und dazu noch kostenpflichtige habe ich mit Ihnen jedoch weder WISSENTLICH noch WILLENTLICH abgeschlossen. Ich habe die speziellen Dienste nicht ein einziges Mal genutzt. Um dies zu unterstreichen und zu bestätigen, dass ich in keinster Weise auch nur geringstes Interesse an diesen habe, habe ich heute sogleich beide Verträge gelöscht.

    Dass ich kein Interesse an diesen Diensten habe, können Sie auch daran erkennen, dass ich kein privates Smartphone habe, kein sozialen Medien wie Facebook oder ähnliches nutze, keine Bilder auf irgendeiner Webseite anderen Menschen zur Ansicht zur Verfügung stelle, also auch keinen Zusatzsspeicher benötige und auch gar nicht auf die Idee komme einen solchen zu nutzen.

    Nehmen Sie nochmals bitte zur Kenntnis, dass ich keine kostenpflichtigen Verträge mit Ihnen
    abgeschlossen habe. Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte nach, wann, wie und zu welchen Bedingungen es zu einem Vertragsschluss gekommen sein soll.

    Ich bestreite, dass der Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages auf der betroffenen Internetseite überhaupt hinreichend kenntlich gemacht war, da ich in Kenntnis dieser Umstände keine Bestellung getätigt hätte. Insofern mache ich Sie auf Ihre Beweislast dahingehend aufmerksam, dass Sie mir unmittelbar vor Abgabe meiner angeblichen Bestellung klar und verständlich in hervorgehobener Weise Informationen über die wesentlichen Merkmale der Dienstleistung, die Mindestlaufzeit des Vertrages sowie den Preis zur Verfügung gestellt haben und dass sich aus der Beschriftung der Schaltfläche zur Abgabe der Bestellung eindeutig die Kostenpflichtigkeit des Vertrages ergab. Ein Vertrag dürfte gemäß § 312j Abs. 4 BGB gar nicht zustande gekommen sein.

    Sie sind verpflichtet, den Nachweis dafür zu erbringen, dass zwischen uns die von Ihnen behauptete Vereinbarung zustande gekommen ist. Dies gilt ebenfalls in Hinblick auf die ordnungsgemäße Belehrung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Fernabsatz und die Einhaltung Ihrer Informationspflichten gemäß § 312e BGB, bzw. § 1 der BGB-Info VO. Diesen Nachweis haben Sie nicht erbracht.

    Rein vorsorglich erkläre ich bezüglich der von Ihnen behaupteten Verträge den Widerruf entsprechend den Vorschriften über Fernabsatzverträge und die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung. Ebenfalls nur vorsorglich fechte ich die möglicherweise von mir abgegebene Willenserklärung an wegen Irrtums über deren Inhalt. Insoweit wird auf die Urteile des OLG Frankfurt/M, Az. 6 U 186/07 und 6 U 187/07 verwiesen.

    Ihrer Zahlungsaufforderung werde ich daher nicht nachkommen und gehe davon aus, dass sich die Angelegenheit hiermit erledigt hat.

    Da es sich nunmehr um eine bestrittene Forderung handelt, weise ich ausdrücklich auf die Unzulässigkeit einer Übermittlung von Daten an Auskunfteien gem. § 28a Abs. 1 Nr. 4d Bundesdatenschutzgesetz hin. Außerdem fordere ich Sie auf, die von Ihnen über mich gespeicherten Daten unverzüglich zu löschen. Von ungerechtfertigten Drohungen, insbesondere durch Hinweise auf Strafverfahren, die Eintragung dieser bestrittenen Forderung bei der Schufa oder Ähnliches sollten Sie Abstand nehmen.

    Einen Anwalt, der sich mit der Sachlage im Detail auskennt habe ich bereits informiert. Bei Zuwiderhandlungen behalte ich mir alle in Betracht kommenden rechtlichen Schritte gegen Sie vor. Falls Sie weiterhin auf Ihrer Forderung bestehen und gerichtlich gegen mich vorgehen wollen, werden ich dem von Ihnen angestrengten gerichtlichen Verfahren folgen. Die Geltendmachnung von Schadenersatzansprüchen behalte ich mir ausdrücklich vor.

    Ich erwarte hiermit von Ihnen die Stornierung / Rücknahme Ihrer gestellten Rechnungen und die Zurücksetzung meines Accounts auf das kostenlose Web.de Mail.

    Ich fordere Sie hiermit bis zum xx.xx.xxxx auf, mir zu bestätigen, dass sie auf der Zahlung nicht mehr bestehen und dass die Verträge gelöscht sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    TEXT 4: Gutschrift WEB.DE Logo
    Sehr geehrte Frau NAME, heute erhalten Sie Ihre Gutschrift vom 20.01.2016. Sie finden diese im Anhang als PDF-Datei. Der Rechnungsbetrag wird Ihrem Kundenkonto gutgeschrieben.

    TEXT 5: Sehr geehrte Frau NAME,
    vielen Dank für Ihren Anruf. Wie vereinbart erhalten Sie unsere telefonische Absprache noch einmal in schriftlicher Form. Die Kündigung Ihrer WEB.DE Club-Mitgliedschaft haben wir aus Kulanz zum 19.01.2016 ausgeführt und die offenen Forderungen storniert. […].
    Wir freuen uns, wenn Ihr Anliegen zu Ihrer Zufriedenheit geklärt ist. Mit freundlichen Grüßen
    Name Ihr WEB.DE Kundenservice

  12. Thore

    Da ich den Brief nicht mehr hab den mir WEB.DE geschickt habe weiß ich jetzt nicht was ich in die ersten Zeilen schreiben soll. Ich habe nur noch das Schreiben der Anwaltskanzlei Hörnlein und Feyler kann ich einfach das Datum und den Betrag nehmen der auf den Schreiben von Hörnlein und Feyler steht ?

  13. matthias

    ich kann nur, sagen, dass formular der verbraucherschutzzentrale hat mir sehr gut geholfen. ich bekam eine antwort von web.de, in dieser wurde ausführlich stellung bezogen, dass und wie ich den vertrag geschlossen hätte und auch über widerruf etc belehrt worden wäre.lustigerweise folgt ein absatz in dem man mich aus kulanzgründen aus dem vertrag nimmt und auch die kosten storniert 😛

  14. Chris Pinger

    @Jennifer ist bei mir genauso gewesen. Hab das alles einfach ignoriert. Entweder haben sie bemerkt das die bei mir nichts holen können, oder ich bin einfach momentan in meiner schlauen Phase ^^ Ignorier es einfach mal… mal sehen was bei rauskommt.

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